KiØR Demmin

KiØR Demmin – Gewinner steht fest

KiöR-DemminDie öffentliche Abstimmung zur Ausschreibung „Kunst im Sitzen“ ist zu Ende. Insgesamt zählte das Team vom KulturRING Demmin 399 Stimmen, die online und per Zettel abgegeben wurden. Die meisten Stimmen, nämlich 140, vereinte die „Flüsterbank“ von Tim Vormbäumen und Hannes Hehemann auf sich. Diesem Mehrheitsvotum schloss sich die Jury an und so wird die „Flüsterbank“ ab Herbst im Richtgrabenweg in Demmin zu bewundern sein.

Das Projekt KulturRING Demmin hatte im November 2020 die „Kunst im Sitzen – KiöR Demmin“ ausgeschrieben und bis zum 31.12.2020 55 Einsendungen erhalten. Eine Jury aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft wählte daraus 5 Entwürfe aus. Diese waren einen Monat lang im Schaufenster der Treptower Straße 30 zu sehen und die Öffentlichkeit war dazu aufgerufen ihren Favoriten zu wählen. Diesem Aufruf folgten 399 Menschen und wählten die „Flüsterbank“ auf den ersten Platz. Die beiden Künstler Tim Vormbäumen und Hannes Hehemann waren vor ihrer Bewerbung bereits nach Demmin gereist und hatten sich den späteren Standort live angeschaut. Vielleicht gelang es ihnen auch deshalb so gut, den Geschmack der Demminerinnen und Demminer zu treffen. Die Flüsterbank ist die moderne Interpretation einer Halbrundbank und vereint einen geschützten Bereich zum Sitzen mit viel Raum zum Austausch. Und noch ein Fun Fact: Die Flüsterbank war die zuletzt eingegangene Bewerbung und wurde beinahe nicht zum Auswahlprozess zugelassen, da DHL Express nachweislich nicht funktionierte.

Der KulturRING Demmin organisiert zur Fertigstellung (voraussichtlich Herbst 2021) eine kleine Eröffnungsfeier für das neue Kunstobjekt im öffentlichen Raum.
Anbei noch ein kleines Video zur Ausstellung der fünf Finalisten.

Herzlichen Glückwunsch an Hannes Hehemann und Tim Vormbäumen. Und vielen Dank an alle Bürger*innen fürs Abstimmen!

Kulturring Demmin - Headerbild Ausschreibungen Voting Bank

Voting zu Kunst im öffentlichen Raum startet

Ab sofort können alle Interessierten ihre Stimme beim Kunstwettbewerb „KiøR Demmin – Kunst im Sitzen“ abgeben. Eine 7-köpfige Jury, bestehend aus Künstlern und Vertretern der Stadtverwaltung, haben aus 55 Einsendungen fünf Finalisten ausgewählt. Aus diesen fünf Entwürfen dürfen alle Interessierten nun für ihren Favoriten abstimmen. Bis zum 19.März 2021 findet ihr dazu eine Ausstellung mit den Modellen und den dazugehörigen Beschreibungen im Schaufenster der Treptower Straße 30 (Vereinssitz T30 e.V.). Dort gibt es auch die Möglichkeit, per Zettel und Stift seine Stimme abzugeben. Wer lieber digital Abstimmen mag, kann sich alle Informationen hier ansehen und auch direkt per Online-Voting abstimmen.

„KiøR Demmin- Kunst im Sitzen“ – Die fünf Finalisten stehen fest

Die Jury hat entschieden. Die fünf Finalisten beim Kunstwettbewerb „KiøR Demmin – Kunst im Sitzen“ stehen fest. Die 55 anonymisierten Bewerbungen wurden von einem 7-Köpfigen Gremium in einer Online-Jurysitzung bewertet.

In der Jury waren vertreten:

Dietmar Schmidt – Leiter des Bauamtes Demmin – sein Augenmerk waren die Einbettung in die laufende Umgestaltung am zukünftigen Standort und der Pflegeaufwand des Materials.
Kathrin Giebener-Trost – Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Schulen und Kultur – ihr Fokus lag auf der Außenwirksamkeit „es muss „Größe“ gezeigt werden“.
Thomas Witkowski – Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung – sein Fokus lag vor allem auf maritimen Motiven und der Einbettung in die gesamte Stadtentwicklung.
Sabine Grundmann – Künstlerin – war es u.a. wichtig, dass das neue Kunstwerk „in Würde altert“.
Irene Herre – Künstlerin, Mitglied im Lübecker Speicher Demmin e.V. – stellte bei ihrer Punktevergabe sicher, dass es für viele Menschen nutzbar ist und dass man sich gerne hinsetzt.
Lilo Schlösser – Künstlerin, Mitglied im Lübecker Speicher Demmin e.V. – hatte vor allem einen künstlerischen Anspruch an die Entwürfe.
Hans Clemens – Mitglied im Lübecker Speicher Demmin e.V. – legte vor allem Wert auf ein inspirierendes Aussehen und eine praktikable Nutzung.
Moderiert wurde die Sitzung von Sarah Dittrich und Hannah Kuke vom KulturRING Demmin.

Die Entwürfe werden nun von den Künstler*innen nochmals optisch zu Ausstellungszwecken aufgearbeitet und dann vom 19.02.2021-19.03.2021 im Schaufenster der Treptower Straße 30 ausgestellt. Dann sind auch alle Bürger und Bürgerinnen angehalten, ihre Stimme für ihren favorisierten Entwurf sowohl per Brief als auch online abzugeben.

Im Herbst diesen Jahres soll die Bank dann am Richtgrabenweg in Demmin errichtet werden.

Ausschreibung beendet

Die Ausschreibung für das Kunstobjekt „KiøR Demmin – Kunst im Sitzen“ ist beendet. Über fünfzig Entwürfe erreichten uns zum Ende des Jahres 2020. Nun werden die Bewerbungen nach Vollständigkeit und Regelkonformität gesichtet und für die Jurysitzung aufbereitet. Bis Mitte des Monats stehen dann fünf Entwürfe für die finale Auswahl fest. Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden und wünschen euch für 2021 viel Gesundheit und etwas mehr Normalität.

Planskizze

Ausschreibung „Kunst im öffentlichen Raum“

Ab sofort ist die Ausschreibung für die Gestaltung eines Kunstobjekts im öffentlichen Raum „KiøR Demmin – Kunst im Sitzen“ online. Ausgeschrieben wird ein künstlerisch gestaltetes Sitzmöbel, welches in Demmin – am neugestalteten Richtgrabenweg- platziert werden soll. Die Ausschreibung läuft bis zum 31.12.2020. Bewerben können sich alle Künstler die ihre Professionalität nachweisen können.

Artist in Residence 2021 ausgewählt

Das Artist in Residence Stipendium für 2021 ist an die Autorin Theresa Steigleder vergeben worden. Eine 9-köpfige Jury wählte aus knapp 30 Bewerbungen die Greifswalderin aus. Es gab Bewerbungen aus Österreich, der Dominikanischen Republik, Syrien, der Ukraine und Südkorea. Theresa Steigleder konnte mit ihrem Blick auf Demmin überzeugen. Der genaue Zeitpunkt ihres Kommens im Jahr 2021 steht noch nicht fest. Wir freuen uns auf die Zeit mit Theresa.

Zeitungsartikel Nordkurier 13.11.2020

 

Nachbericht Lesung Kessler

Kurz vor dem erneuten Lockdown konnte die Lesung von Verena Kessler zu ihrem Debutroman „Die Gespenster von Demmin“ noch stattfinden. Rund dreißig DemminerInnen und auch Auswärtige fanden sich im Voelschow Berg ein und lauschten den Lesepassagen der Leipzigerin. In Gesprächen konnten einige Fragen zum Inhalt des Buchs und der Motivation der Autorin geklärt werden. Einen Nachbericht des NDR Nordmagazin findet ihr hier (Verfügbar bis 30.10.2021). Ein Blogeintrag zur Lesung findet ihr bei Christian Thiele.

Verena Kessler liest aus „Die Gespenster von Demmin“

Verena Kessler stellt am Donnerstag, den 29.10.2020 ihr Buch „Die Gespenster von Demmin“ vor. In Kooperation mit dem KulturRING veranstaltet der Voelschow Berg die Lesung mit der Autorin. In „Die Gespenster von Demmin“ erzählt Verena Keßler mit Leichtigkeit und Witz von Trauer und Einsamkeit, von Freundschaft und der ersten Liebe. Ein Roman über die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen und die Möglichkeit, sie zu überwinden.

Do, 29.10.2020
Voelschow Berg Demmin (Devener Holz 3; 17109 Demmin)

Einlass ab 18:30 Uhr / Beginn 19:00 Uhr
Eintritt: 8,00 Euro / 5,00 Euro ermäßigt
Bitte unter 03998-2856790 oder voelschowberg@gmail.com reservieren.

Minjae Lee beendet Performance in Demmin

Am Sonntag, den 27.09.2020 beendete unser Artist in Residence Minjae Lee seine Performance „Leerraum“ im Pavillion im Marienhain in Demmin. Neun Tage lang füllte der Installationskünstler ein raumgroßes Inflatable mit seinem Atem. Wir sind sehr beeindruckt von seiner Ausdauer und seinem Ehrgeiz. Vielen Dank für die tolle und aufregende Zeit – viele Menschen fieberten per Livestream oder vor Ort mit. Minjae Lee wird zukünftig wieder in München wirken.

Eröffnung „Leerraum“ Demmin

Eine erfolgreiche Vernissage von „Leerraum“ von Minjae Lee liegt hinter uns. Nach vielen Wochen Vorbereitung hat der Performance- und Installationskünstler aus Südkorea seine Abschluss-Performance im Demminer Marienhain begonnen. Bis zum 27.09.2020 wird Minjae Lee täglich von 13:00 Uhr  – 20:00 Uhr ein Inflatable auf pusten. Besucht Minjae, er freut sich über Motivation! Wer es nicht schafft vorbei zu kommen, kann auch den Livestream nutzen. Hier seht ihr alle Tage in Einzelvideos.

Weitere Infos zur Performance:
„Ich baue in einem leeren Raum einen leeren Raum.“
In einem leeren Raum atmet der Künstler in ein aufblasbares Objekt hinein, um den leeren Raum mit leerer Materie zu füllen. Aus den Lautsprechern im Ausstellungsraum hört man nur seinen Atem; die Lichter, deren Helligkeit sich mit der Atmung des Künstlers verändert, beleuchten seine einsame Arbeit. Während der zweiwöchigen Performance entsteht eine unsichtbare Barriere zwischen dem Künstler und den Zuschauern.